Lebensweisheitenund lebenswichtiges Wissen

Ein frisch gebackener Akademiker hatte soeben sein Examen mit Auszeichnung bestanden und hatte das Bedürfnis, wieder einmal sein Heimatdorf zu besuchen. Er machte sich auf den Weg und kam an einen Fluss, den man mit einem Fährboot überqueren musste. Der greise Fährmann band sein altes Boot los, prüfte nochmals seine Ruder, und der junge Mann nahm ihm gegenüber Platz.

Nach einer Weile begann der Fahrgast ein Gespräch: „He, Fährmann, was hältst du von den Aussichten auf Abrüstung nach dem letzten Treffen von Gorbatschow und Reagan?“ Der Fährmann fragte zurück: „Sir, wer sind diese Leute?“ „Was, das weißt du nicht?“, entsetzte sich der junge Mann. „Das sind die wichtigsten Staatsmänner unserer Zeit! Die entscheiden über Krieg und Frieden in der ganzen Welt! Also nein, wer das nicht weiß, hat mindestens ein Drittel seines Lebens unnütz vertan!“

Nach einer Weile räusperte sich der Jüngling wieder und fragte: „Hast du von den Überschwemmungen nichts gehört? Welche Zeitung liest du denn?“ „Sir, es tut mir leid, aber ich lese keine Zeitung.“ Und etwas leiser fügte er hinzu: „Ich habe nie Lesen gelernt!“ Das konnte unser Intellektueller kaum fassen. „Wie, du kannst nicht lesen? Lieber Mann, dann hast du bestimmt die Hälfte deines Lebens vergeudet!“

Die Strömung war an diesem Tag besonders stark. Ein kräftiger Wind kam auf. Das alte Boot krachte in allen Fugen. Plötzlich merkte der Fahrgast, dass seine Füße nass wurden. Mit Schrecken sah er zum Fährmann hinüber. Der blickte ihn fragend an, deutete auf die Stelle in der Bootswand, an der das Wasser in immer stärkerem Strahl eindrang und rief: „Sir, können Sie schwimmen?“ – „Nein, ich hab nie schwimmen gelernt!“ – „Es tut mir leid, Sir, aber ich glaube, Sie haben Ihr ganzes Leben vertan!“

Ein Schüler, der von einem Lehrer lernt, welcher seinerseits ein Lernender ist, trinkt aus einem fließenden Bach und nicht aus einem brackigem Tümpel.

Die Geschichte vom Blumentopf

Wenn die Dinge in deinem Leben immer schwieriger werden, wenn 24 Stunden am Tag nicht genug sind, erinnere dich an die Geschichte vom Blumentopf:

Ein Professor stand vor seiner Philosophie-Klasse und hatte einige Gegenstände vor sich. Als der Unterricht begann, nahm er wortlos einen sehr großen Blumentopf und begann diesen mit Golfbällen zu füllen. Er fragte die Studenten, ob der Topf nun voll sei. Sie bejahten. Dann nahm der Professor ein Behältnis mit Kies und schüttete diese in den Topf. Er bewegte den Topf sachte, und der Kies rollte in die Leerräume zwischen den Golfbällen. Dann fragte er die Studenten wiederum, ob der Topf nun voll sei. Sie stimmten zu. Der Professor nahm als nächstes eine Dose mit Sand und schüttete diesen in den Topf. Natürlich füllte der Sand den kleinsten Freiraum. Er fragte wiederum, ob der Topf nun voll sei. Die Studenten antworteten einstimmig: „Ja“. Der Professor holte zwei Dosen Bier unter dem Tisch hervor und schüttete den ganzen Inhalt in den Topf und füllte somit den letzten Raum zwischen den Sandkörnern aus. Die Studenten lachten.

„Nun“, sagte der Professor, als das Lachen langsam nachließ, „Ich möchte, dass Sie diesen Topf als Repräsentation Ihres Lebens ansehen. Die Golfbälle sind Ihre Familie, Ihre Kinder, Ihre Gesundheit, Ihre Freunde, die bevorzugten, ja leidenschaftlichen Aspekte Ihres Lebens. Ihr Leben wäre trotzdem erfüllend, wenn alles verloren ginge und nur noch diese Aspekte blieben. Der Kies symbolisiert die anderen Dinge im Leben, wie Ihre Arbeit, Ihr Haus, Ihr Auto. Der Sand ist alles andere, die Kleinigkeiten. Falls Sie den Sand zuerst in den Topf geben“, fuhr der Professor fort, „ist weder Platz für den Kies noch für die Golfbälle. Dasselbe gilt für das Leben. Wenn Sie all Ihre Zeit und Energie in Kleinigkeiten investieren, werden Sie nie Platz haben für die wichtigen Dinge. Achten Sie auf die Dinge, die Ihr Glück gefährden. Spielen Sie mit den Kindern. Nehmen Sie sich Zeit für eine medizinische Untersuchung. Führen Sie Ihren Partner zum Essen aus. Es wird immer noch Zeit bleiben, um das Haus zu reinigen und Pflichten zu erledigen. Achten Sie zuerst auf die Golfbälle, die Dinge, die wirklich wichtig sind. Setzen Sie Ihre Prioritäten. Der Rest ist nur Sand.“

Einer der Studenten hob die Hand und wollte wissen, was denn das Bier repräsentieren soll. Der Professor schmunzelte: „Ich bin froh, dass Sie das fragen. Es ist dafür da, Ihnen zu zeigen, dass, egal wie schwierig Ihr Leben auch sein mag, es ist immer noch Platz für ein oder zwei Bierchen.“.

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